Für die einen ist das noch immer ein Begriff aus der Esoterik. Manche kennen es im spirituellen Kontext, vom Yoga oder aus der Magie. In der modernen Forschung gibt es das Grounding oder Earthing. Was isses denn nun? – Ganz einfach – all das und noch viel mehr. Es ist unsere Basis. Unser Bezug zu unserem Körper, unseren Wurzeln, und dem Planeten auf dem wir leben. Doch dieser Bezug ist zunehmen in Gefahr und in Vergessenheit geraten.

So sind wir durchn Wind, verlieren den Boden unter den Füßen, drehen durch, brennen aus, schweben im siebten Himmel, haben eine heißen Kopf und kalte Füße… und so weiter. Aus Erde wurde Dreck und damit unhygienisch. Wen wir 3 Minuten lang frieren werden wir gleich krank. Naturräume betrachten wir lieber vom Bildschirm aus, schwärmen, anstatt selber körperlich in die Natur zu gehen.

„Höheres“ Bewusstsein ist unter bekennend Spirituellen gerade „up to date“. Doch dabei wird leicht vergessen, das für höheres Bewusstsein eine gute Basis die Voraussetzung ist. Sonst böllert man um wie ein Baum der keine guten Wurzeln hat.

Die zunehmende Zerstörung zeugt von der zunehmenden Entfremdung und Entwurzelung der gesamten Gesellschaft. Globaler Burnout nennt sich das dann.

Fakten und Wissen zum Thema Erden

Der Erdboden und unser Körper – Erden physikalisch

Hast du gewusst, das unsere Zellen in der gleichen Frequenz schwingen wie die Ionosphäre des Körpers? Nämlich mit etwa 7,5 Hertz. Wenn wir unseren Körper mit dem großen Körper Erde verbinden, zum Beispiel wenn wir auf der Erde gehen oder liegen, verstärken wir die Resonanz. Das wir mit jedem Schritt, den wir mit baren Füßen auf dem Erdboden machen, Unmengen an freien Elektronen über die Haut aufnehmen, an denen sich Amog laufende freie Radikale satt fressen können und so Entzündungen nachlassen bis zum Stillstand kommen können.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet: wir werden nicht gesünder oder haben mehr von positiven Körperreaktionen wenn wir nach draußen gehen. Nein, wir werden immer kränker, je mehr wir davon abgeschnitten sind.

Jedes gute Elektrogerät muss geerdet. Auch in unserem Körper fließt „Strom“. Erden ist dafür da, Überspannung abfließen zu lassen. Erdung sorgt zudem für Schutz vor schädlichen elektromagnetischen Feldern.

Ein gute Basis – die Grundlage unseres Seins

Eine gute Basis sorgt dafür, das wir gut mit beiden Beinen im Leben stehen, unseren Körper gut nähren, unseren menschlichen Alltag bewältigen können, Standfestigkeit haben, uns um unsere Lieben kümmern, für uns sorgen. Das wir das wertschätzen, was wir haben. Es ist die nährende Kraft, die Basis für alles Weitere ist.

Erden vereinfacht und sorgt für Halt. Diesen Halt benötigen wir für Wachstum. Und ja, es ist eigentlich einfach, aber gleichzeitig auch so weit ins Abseits gewandert durch den Zeitgeist von Höher – Schneller – Weiter. Wenn das Fundament beschädigt ist, haben wir Angst. Das ist das Gegenteil von Urvertrauen und Sicherheit.

Ganz da unten, da beginnt Heilung und neue Kraft. Wenn wir uns den Blick aufs Wesentliche gönnen, in den Spiegel unserer Existenz. Mensch sein – was bedeutet das eigentlich? Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe in diesem Leben?

Wurzel und Brustraum – eine wundersame Verbindung

In der Chakrenlehre ist die Wurzel der Farbe rot und der Brustraum der Komplementärfarbe grün. Blut und Chlorophyll sind biochemisch gesehen miteinander verwandt. Auch in der Meridianlehre haben die beiden über den Lunge-Dickdarm-Meridian eine Verbindung zueinander. Fakt ist auch, ist der Darm gesund – wirkt sich das positiv auf die Lunge aus. Wen wunderts da noch das Dickdarmkrebs sehr leicht Metastasen in der Lunge macht…

Übungen für die Basis

Hier kann man sehr viel machen. Ausruhen, gut essen, Sport, mit dem Körper Frieden schließen. Das ist das Erste was wir tun können für unsere Basis. Erdende Nahrung ist Fleisch und Eiweiß wie Bohnen, Nüsse, Eier, Milchprodukte, Tofu. Ein zuviel an Fleisch bindet die Energie der Basis allerdings und wir werden müde und träge. Auch Pflanzen wie Brennnessel und Löwenzahn sind Eiweißhaltig und deshalb auch Futterpflanzen für viele Tiere.

Weitere gute Übungen sind stampfen, springen, laufen, einige Yoga-Übungen, Kampfkunst und so weiter.

Aktuell ist es der Rückzug in die Geborgenheit unserer Höhle, in die Stille gehen, die Basis stärken. Dem Körper zuhören lernen. Der Abstieg in die Tiefe. Die momentanen Umstände bieten das geradezu an.

Stark erdende Pflanzen

Hier haben wir ein paar tolle Pflanzenwesen.

Zum Beispiel: An oberster Stelle die blutreinigende Brennnessel und der Wachholder. Auch den Erdrauch würde ich hier nennen.

Und so arbeite ich an der Basis mit verschiedenen „Techniken“. Theorie und Praxis in vielen verschiedenen Variationen. Von Fußtraining bis zu schamanischen Naturritualen und Ortszeremonien. Um Wertschätzung zu fördern, für das was wir haben. Das Wunder der Erde und das Wunder unseres Körpers und unseres Daseins.

Geeignet für alle, da ich neben schamanischen Methoden auch die Sprache Wissenschaft und Medizin verwende um Brücken zu bauen zwischen Zivilisation und Wildnis.

Auch sehr gut und grundlegend wichtig für energetisch arbeitende Menschen, um ihren Körper und damit ihre Basis gesund zu erhalten und nach anstrengender Arbeit für andere wieder zu regenerieren.