Wir sprechen so gerne von guten Dingen, wie gut es uns geht, wie gesegnet wir sind, was wir erreicht haben, nicht aber über das Scheitern. Auch scheitern kann Mut machen, wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Wir schweigen über unseren innersten Schmerz, ein Schmerz der kaum zu beschreiben ist. Bloß keine Schwäche zeigen, denn dann liefern wir uns aus. Doch auch der Schmerz möchte gesehen werden. Und gerade in der dunklen Nacht der Seele, wo tiefe Trauer über die Dramen des Lebens sich Gehör verschaffen sind wir Mensch.

Hoffnung und Schmerz, Liebe und Hass, so nah beinander. Wenn die Last auf unseren Schultern kaum mehr zu tragen ist. Ein Meer voller Tränen, weil wir den qualvollen Weg der Heilung gehen. Heilung von der Wut, der Trauer, der Traumen, den dunklen Verträgen die aus Verzweiflung geschlossen wurden, die seit Generationen darauf warten, erlöst zu werden.

Auch der Tod ist ein großartiger Lehrer. Es hat mich Überwindung gekostet, Auge in Auge mit ihm zu arbeiten und mich von ihm lehren zu lassen. Aber schon immer waren ja die Totengötter auch Hebammen ins Leben. Willkommen in der dunklen Zeit der Wandlung und Wunder. Auf eine gute Zukunft für uns alle mit dem Segen der Götter.

Möge unser eigenes Licht die Dunkelheit erhellen.Möge das Licht der Hoffnung den Weg weisen.