Wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht und Du Deinen Glanz verlierst, wenn du müde geworden bist. Dann ist es höchste Zeit, die alte Haut abzustreifen. Weil sie weh tut und schon Risse bekommen hat. Das Alte ist vorbei, das Neue noch nicht da. So erlebst Du eine magische Schwellenzeit. Eine Zeit, in der Du Dich neu ausrichten darfst, in der Sterben und Leben sich ganz nah sind, nicht nur nah, sondern Eins. Und erstmal bedeutet es sterben, das kann weh tun, manchmal sehr weh. Aber je mehr Du Dich dagegen sträubst, um so mehr tut es weh. Leben gibt es nur im ewigen Wandel, in der Veränderung. Im Kleinen wie im Großen. So vertraue und gib dich hin. Ganz tief auf Deine Seelenebene.

Erinnere Dich – an deinen Seelenplan und wisse, es ist nur noch in kleiner Schritt zu dessen Erfüllung. Zu neuem Leben. Wenn der Funke wieder neu entzündet und zum Seelenfeuer wird. Nimm die Fäden Deines Schicksals in die Hand als ein Geschenk und webe dein Leben. Auch wenn du hin und wieder eine Masche verlierst, was solls, es sind die Narben Deines ureigenen Gewebes, die Erfahrungen, auf die du stolz sein kannst, weil du sie gemeistert hast.

Wisse um das Gewebe, das große Wyrrd. Verbunden Netz um Netz zu einem großen Netz auf globaler Ebene, deren wichtiger Teil auch Du bist. Jeder Schritt, den du darin machst, wird bemerkt, schwingt weiter, setzt sich fort, wie eine Welle im großen Ozean.

(c) Yvonne