Unsere Erde, Gaia. Im Geschehen der ganzen neuzeitlichen Menschheitsgeschichte die am meisten vernachlässigte Elementarkraft. So sah ich Gaia, ihre Trauer, ihre Tränen um ihre Kinder, zu denen neben all den Wesen auch wir gehören. Ich hörte ihre Bitte, ihr Flehen, wieder zurück zu kommen. Zu unserer Basis, unseren Wurzeln. Denn gewinnen können wir am Ende nur mit der Verbindung, die uns nährt, und das ist nunmal die Erde, unser Heimatplanet, den wir tagtäglich mit unserem Verhalten achtlos mit Füßen treten.

Es gilt, die Erinnerung wieder zuzulassen. Den Dialog mit den Kräften dieses Planeten, seinen Lebewesen, den natürlichen Zyklen. Unsere nackten Füße wieder natürlichen Boden spüren zu lassen. Das Wissen darum ist uralt und aktueller als sonst wann. Hier gilt es wieder zu lernen, zu spüren, zu fragen, wie die Kinder – mit Neugier, mit Freude, mit Staunen.

Es wird höchste Zeit aufzuräumen, den Dreck, den wir hinterlassen haben, in jeder Hinsicht. Das sinnlose Blutvergießen mit dem wir die Erde getränkt haben muss ein Ende haben. Das Einzige was uns dieses Verhalten gebracht hat, ist die Tatsache, das wir nun unseren eigenen Dreck wieder fressen und trinken, und davon krank werden.

Die Erde selbst kann und wird sich für eine Zeitlang zurückziehen. Denn wir haben vergessen, wo unsere Nahrung, unser Wasser her kommt. Wer hat denn 2020 überhaupt mitbekommen, welch Fülle an Nahrung einfach so, in diesem Jahr gewachsen ist? Schätzen lernt Mensch erst das, was er nicht mehr hat, wenn eingebildeter Mangel zum echten Mangel wird.

Es gibt bereits sehr viele gute Projekte, ein Umdenken im großen Stil ist bereits im Gange. Das ist gut so. Sorgen wir dafür, das diese Projekte Zukunft haben und sich viele Weitere anschließen.