Wenn Wege endgültig auseinander gehen und kein Dialog möglich ist. Weil dein Weg nicht verstanden wird. Weil du in deinem Wesen nicht verstanden wirst. Wenn Herzen verhärtet sind und hart urteilen…

…mag es schmerzen, magst du wütend sein. Du bist verletzt, traurig, das ist menschlich. Doch hab Mut, ziehe einen Strich drunter und leg deine Waffen in den Kessel der Wandlung durch Vergebung. So nimmst du den Wind aus den Segeln und kannst in Frieden gehen. Nimmst den ausgelutschten alten Rotz und hebst die Energien zu neuen, fruchtbaren Wegen. Denn über die Wege und Intention anderer zu urteilen ist nicht deine Aufgabe. Ihr Krieg nicht dein Krieg.

Das Bitten um Vergebung hat nichts mit Schuld oder Eingeständnis zu tun. Es ist das Bewusstsein um Balance, den notwendigen Ausgleich, das Bewusstsein der Tatsache, das auch der/die andere sich aus seiner Sicht der Dinge von dir verletzt fühlt.

Das erfordert Mut und Willen. Das ist zuweilen nichts für schwache Nerven. Doch es ist möglich. Und es ist gut.

Es braucht kein Tamtam dafür, keine Anwesenheit der Beteiligten. Sondern lediglich einen ruhigen Moment, einen, deinen Schritt, und eine aufrichtige, ernst gemeinte Absicht und klaren Focus. Unterschätze nicht einfache, echte Worte aus dem Herzen heraus.

So gehe weiter und gehe deinen Weg.

Yvonne
Seelenpfade